Genuss trifft Nachhaltigkeit

Ab 2019 wollen wir bei dem Sommer Open Air in Groß-Gerau nicht nur den Kindern der Hospize etwas Gutes tun – auch haben wir in der Planung unser Augenmerk auf die Umwelt gelegt. In den Vorjahren erzeugten wir mit unseren Imbiss- und Getränkeständen reichlich Müll, der nicht hätte sein müssen. Das möchten wir ab dem kommenden Event ändern.

 

Schneller Genuss trifft auf nachhaltige Philosophie: Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, wie wir unser Speisen- und Getränkeangebot verantwortungsvoll für alle Seiten gestalten können. Es ist zwar nur ein kleiner Teil, den wir leisten können, doch jeder Schritt in Richtung Umweltbewusstsein und Umweltschutz ist besser als weiterhin zuzusehen, wie der Abfallberg auf unserem Gelände wächst – von der restlichen Stadt, dem Land und der Welt ganz zu schweigen.

 

Alle BetreiberInnen unserer Imbiss- und Getränkestände sind ab 2019 dazu angehalten, von Plastikgeschirr und -besteck auf ökologische Kunststoffalternativen umzusteigen. Eine umweltfreundliche Alternative zum Kunststoffbesteck ist die Holz-Variante aus nachwachsenden Naturhölzern. Aber auch klassische Pappschalen sind auf dem Markt zu finden, die zu 100 Prozent recyclingfähig sind. Falls Speisen angeboten werden, die gänzlich ohne Hilfsmittel verzehrbar sind, soll komplett darauf verzichtet werden. Die Getränke werden zudem nicht mehr in Wegwerf-, sondern in Mehrwegbechern ausgeschenkt.

Wir achten bei der Wahl der Plastikalternativen auf Qualität und eine nachgewiesene Nachhaltigkeit: Die beiden FSC- und PEFC-Zertifizierungen stehen hierbei für einen besonders ressourcenschonenden Umgang mit der Natur. Sie bedeuten, dass Holzprodukte, wie Karton und Papier, aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Zu diesem regelmäßig geprüften Prinzip gehört unter anderem, dass man auf großflächige Rodungen verzichtet, Schutzräume einrichtet, auf seltene oder bedrohte Tiere wie auch Pflanzen Rücksicht nimmt und die Rechte indigener Völker achtet.

 

Die Umstellung schließt an das wachsende Bewusstsein in puncto Nachhaltigkeit der Besucher und Besucherinnen des Sommer Open Airs an – das Gewissen isst schließlich mit.